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Ihr lieben Miterleber,
vielleicht habt Ihr ja schon mitgekriegt, dass ich mich ein wenig unwohl fühle. Öffentlichkeit hin oder her, wollte ich doch nie für meine Bekannten und Freunde schreiben. So setze ich der Frau Fushi hier ein Ende, sie hat ja eh schon alles ausgeplaudert.
Auch wenn ich recht wehmütig auf die fushigen Zeiten zurückblicke, es ist Zeit für neue Taten. Es war schön mit Euch und ich möchte Euch für die vielen Kommentare und oft weisen Worte danken, die mich oft zum Nachdenken gebracht haben. Manches hat mir hier schon die Tränen in die Augen getrieben, anderes hat mich zum Lachen gebracht, und die Beziehungen zu meinen Lesern hat mich wahrlich in Erstaunen versetzt.
Ich hab ganz viel an Euch alle gedacht in den letzten Tagen, werde auch nicht weg sein, den Kontakt nicht abreißen lassen (könnte ich ja gar nicht aushalten, hehe).
Danke, ihr tollen Blogger, und herzlichste Drücker an Euch alle,
die ferflixte Frau Fushi.
22.9.04 14:55


Ein Gruß!

19.9.04 19:16


Seit einem Vierteljahr chatte ich so gut wie nicht mehr, der Reiz fehlt, die Zeit ist anderweitig investiert und das zarte Pflänzchen Vertrauen muss gehegt werden, was bedeutet: Keine Kerle in Fushis Leben.
Andreas schrieb mir vor einiger Zeit eine Mail, wie immer nur eine Zeile, ich soll mich melden. Aber ich tue es nicht, lasse die Zeit verstreichen, lasse ihn warten und verdränge den Gedanken an ihn. Eines Tages, während der Arbeit, muss ich plötzlich an ihn denken, an Andreas, die Versuchung. Und so schicke ich ihm eine SMS, bin nicht über seine grantige Rückantwort irritiert, sondern gebe pampig Contra. Anschließend gehen wieder einige Tage ins Land und heute Vormittag spricht er mich per ICQ an, wie immer, wie, als wäre nichts gewesen. Ein bißchen Smalltalk, bis er wissen will, ob ich jemanden habe. "Ja", sage ich, "ungeklärter Status, aber ja". Er will wissen was mit SM ist und ich versuche auszuweichen. Keine Chance, er hackt gnadenlos auf dem Thema rum, will wissen, warum ich keinen SM habe, wenn der andere doch SM-ler ist, was mir nicht paßt an ihm, was nicht stimmt bei uns. "Ich kenn dich doch", meint er, "du kannst doch gar nicht ohne" und vermutlich ahnt er nicht einmal, wie sehr er mich trifft, mit seinen Worten. Unbeholfen stehe ich ihm Rede und Antwort, weiß ich doch selbst nicht recht, was eigentlich los ist. Dass ich diesen Teil in mir momentan nicht sehen will und ihn Jörg vorenthalte, weil etwas mit meinem Gefühl nicht stimmt. Andreas gibt keine Ruhe und schließlich formuliere ich das Problem einigermaßen korrekt. Jörg und ich haben es versucht, aber ich habe ihn hereingelegt mit meiner ätzenden Masche, meinen Tests. Durchgefallen, nicht bestanden und leider gibs bei mir keine zweite Chance. Zwei Wege gibt es, zwei passende Wege, die es mir ermöglichen weiter zu gehen, als für gewöhnlich. Weg eins führt direkt durch mein Herz, denn mit Liebe und dem nötigen Charme kriegt man mich zu ziemlich allem. Allerdings muss dieser Charme eine gute Mischung zwischen Liebe, Dominanz, Vertrauen, Überredungskunst und Einfühlungsvermögen sein. Weg zwei ist der von Andreas - forsch, dominant, bestimmerisch, durchsetzungsfähig, mit einem Hauch sanfter Nachgibigkeit, wenn er merkt an eine Grenze zu stoßen.
Und so reißt die Wunde auf, die Angst mich an Jörg zu binden aber nicht das zu bekommen, was mir so viel Freude, so viel Erregung, so viele Emotionen ermöglicht. Während ich diese Ängste in mir langsam Gestalt annehmen lasse fragt mich Andreas: "Und? Lust mal wieder an die kurze Leine genommen zu werden?"
18.9.04 15:18


Ich habe Zahnschmerzen. Und was für welche! Und weil der Prollkopp vom Parterre unten mit seinen verdammten Prollfreunden ne Party macht und die besoffenen Idioten in den Hof kotzen, lese ich den Seelenstriptease von Frau Blanca.
Ich weiß ja, Meute tratscht, is klar. Ich weiß auch, dass das so sein muss, um des Lustigkeitsfaktor willen (grammatisch korrekt? Wenn nicht: is schon spät!). Aber worauf ich dann stieß, übertraf meine kühnsten Erwartungen!

*sehenwill*

Und nun kann mir Blanca, der Unbekannte (Verdacht hab ich ja schon...) oder Knödelmarie (die hat da ihre Finger ganz sicher mit im Spiel) mal einen Hint geben, was da im Busche ist. Vor meinem Umzug würde ich gern informiert werden, ansonsten bin ich aber für jede Anhebung des Spaßfaktors sowie einen Koch im Hause zu haben.
(Wer von den Dreien dann das Servierschürzchen umgebunden und das Häubchen aufgesetzt kriegt, wird nach einem Testdurchlauf im Küchenparadies entschieden.)
18.9.04 01:07


Großstädtischer Hinterhauscharme im Herbst

17.9.04 11:18


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